23. September 2012

Angerichtet



Angerichtet
Autor: Herman Koch

Taschenbuch: 311 Seiten
ISBN: 9783462043471


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Kurzbeschreibung:
Zwei Ehepaare - zwei Brüder und ihre Frauen - haben sich zum Essen in einem Spitzenrestaurant verabredet. Sie sprechen über Filme und Urlaubspläne und vermeiden zunächst das eigentliche Theme: die Zukunft ihrer Söhne Michel und Rick. Die beiden Fünfzehnjährigen haben etwas getan, was ihr Leben für immer ruinieren kann. Paul Lohmann, der Erzähler und Vater von Michel, will das Beste für seinen Sohn. Und ist bereit, dafür weit zu gehen, sehr weit. Auch die anderen am Tisch haben ihre eigene, geheime Agenda. Während des Essens brechen die Emotionen auf, schwelende Konflikte zwischen den Brüdern entladen sich, und auf einmal steht die Entscheidung im Raum, die drei der vier mit aller Macht verhindern wollen.


Wie weit geht man, um sein eigenes Kind zu schützen? Stellt man die eigenen Bedürfnisse in den Hintergrund? Sehen die Eltern das Verbrechen des eigenen Kinders anders, als die Gesellschaft? Welchen Auslöser gab es, daß das alles passieren konnte? Oder ist Gewalt vererbbar? Diese Fragen muß sich der Leser immer wieder stellen. Eine Familie - eine Tat und die Konsequenz und wie "Erwachsene" die Angelegenheit für die Kinder regeln. Und immer wieder fragt man sich selbst - wie würde ich handeln.

Fazit: interessante These - doch einmal lesen genügt

Ich stelle dieses Buch bei Tauschticket ein (für ein Ticket). 


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